Lobenberg: Die 1,1 Hektar-Lage wurde 2018 von Michele Chiarlo gekauft, komplett bestockt mit alten Reben. Cerequio ist eine mystische und hochberühmte Lage, in der Roberto Voerzio oft seinen besten Wein macht. Bei Vietti fällt der Cerequio ähnlich aus wie bei Voerzio. Einfach ultrafein und schick, genau auf den Jahrgang vinifiziert. Die Nase ist wundervoll zart und duftig. Feine Kräuter, und eine spannende Würze, selbst etwas gelber Curry, steigen zwischen den Veilchen aus dem Glas. Im Mund ist dieser Cerequio geradeaus wie ein präziser Laserstrahl. Wow, diese Frische schlägt richtig ein! Dabei hat der Cerequio aber zugleich auch eine krasse Saftigkeit, die mich total beeindruckt. Das ist eben der Charakter dieses phänomenal großen Jahres 2019 in einem grandiosen Wein zur Perfektion dargestellt. Die Tannine sind fein strukturiert und dennoch massiv. Die Duftigkeit kommt auch im Mund nochmal von hinten, dabei schwingen erfrischend bittere Kräuter mit. Ich bin auch total geflasht von dieser krassen, salzigen Mineralität. Der Wein bleibt minutenlang im Mund, dabei kommt man richtig ins Träumen, das ist so schön. Das ist ein Wein, der für ihren Keller gemacht ist. 98-100/100
Nebbiolo 100%
rot, trocken
14,0% Vol.
Trinkreife: 2028–2055
Verpackt in: 3er
Lobenberg: 98–100/100
Galloni: 98/100
Parker: 97+/100
Suckling: 97/100
Italien, Piemont
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Vietti, Piazza Vittorio Veneto, 5, 12060 CASTIGLIONE FALETTO (CN), ITALIEN
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