Lobenberg: Der Wein stammt aus dem historischen Kernstück der Juffer, in den 1930er Jahren gepflanzte, wurzelechte Reben. Das sind die ältesten Reben für Richter am Brauneberg. Die Frucht wird hier immer würziger umspielt, erdiger. Der Wein strahlt viel Tiefe, Frucht und eine schöne Dichte aus. Wie fast alles bei Max Ferd. Richter ist auch dieser Wein direkt im traditionellen Moselfuder-Fass spontanvergoren. Die Juffer ist eben immer expressiver, intensiver und auch zumeist etwas reifer. 2022 ist ein richtiges Kabi-Jahr! Denn es ist reif, aber dennoch recht schlank. Ganz traditionell gearteter Mosel-Kabinett, oldschool im besten Sinn. Zwischen 40 und 50 Gramm Restzucker wie immer, nie mehr. Süße Zitrone im Mund, Yuzu, Zitrus in vielen Facetten, aber total reif und geschmeidig. Der Wein hat viel Zug, griffig, fest, die erdig-tiefe Struktur von Brauneberg nimmt die Zunge in Beschlag. Ein kleines Powerteil, das dank der hohen Säurefrische, aber absolut nicht auf der fetten Seite ist. So ein Kabinett hat man selten im Glas, ich bin völlig baff. Großer Stoff! 95+/100
Riesling 100%
weiß, süss
7,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2047
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95+/100
Parker: 93+/100
Mosel Fine Wines: 93/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Max Ferd. Richter, Hauptstraße 37/85, 54486 Mülheim/Mosel, DEUTSCHLAND
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