Lobenberg: Constantin Richter denkt bei 2022 an den Jahrgang 2016 oder 2002 als Vergleich mit dieser tollen Balance und feinen Frucht. Der sehr steile Hang von Brauneberg ist einer der trockensten Standorte, aber er hat ironischerweise wirklich brilliert in diesem Jahr, Constantin ist selbst überrascht. Auch bei Oliver Haag war das schon so. Durchgegoren auf unter 4 Gramm im alten Moselfuder. Aus dem Filetstück des eisenhaltigen Schieferhangs von Brauneberg, dem Falkenberg, aus dem Haag den Versteigerungswein holt. Uralte Reben aus einem der Top-Flurstücke nahe der Sonnenuhr. Die Nase ist grandios, dicht, offenherzig, einnehmend, duftig, mit satter gelbfruchtiger Exotik von Mangoschalen, Mirabelle, gelbem Pfirsich. So typisch Moselriesling. Diese Klassik beherrscht kaum ein Betrieb so sehr wie Familie Richter. Im Mund explodiert die erdige Gelbfruchtigkeit dann auf der Zunge, die erdige Würze von Brauneberg schiebt nach, Druck und Schub aus saftiger gelber Frucht, zugänglich und rund, aber auch mit viel mineralischer Spannkraft und Vibration. Sehr elegant geschliffen, sehr animierend, salziger Zug bis ganz hinten raus. Läuft wie am Schürchen. 95-96+/100
Riesling 100%
weiß, trocken
11,0% Vol.
Trinkreife: 2027–2044
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–96+/100
Mosel Fine Wines: 92/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Max Ferd. Richter, Hauptstraße 37/85, 54486 Mülheim/Mosel, DEUTSCHLAND
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