Lobenberg: Der Wein wird mit klassischen 40-45 Gramm Restzucker, wie immer. Die Nase ist noch in einen zarten Hefeschleier gehüllt, hier wird sehr traditionell mit langem Hefelager und Spontangärung im Moselfuder gearbeitet. Das sorgt für eine Balance, Rundheit und Harmonie, wie sie an der Mosel nur selten zu finden ist. Nichts Bissiges, nichts Aggressives. 2022 ist ein richtiges Kabi-Jahr! Denn es ist reif, aber dennoch recht schlank. Ganz traditionell gearteter Mosel-Kabinett, oldschool im besten Sinn. Das Graacher Himmelreich duftet so sehr nach Mittelmosel, feinfruchtig, apfelig, zitrisch, gelbe Blüten. Das ist Moselriesling wie aus dem Bilderbuch. Etwas feinziselierter als der Elisenberger, steiniger, aber zugleich etwas dichter in der hellgelben Frucht. Graach hat einen stark verwitterten Schieferboden, der diese vibrierende, feste Säure- und Mineralstruktur gibt. Das Himmelreich ist im Vergleich zur Wehlener Sonnenuhr noch etwas steiniger, vibrierender und rassiger. Superbe Balance! Das ist noch traditionelles Winzerhandwerk, das man wirklich schmecken kann. 95/100
Riesling 100%
weiß, süss
7,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2047
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95/100
Parker: 93/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Max Ferd. Richter, Hauptstraße 37/85, 54486 Mülheim/Mosel, DEUTSCHLAND
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