Lobenberg: Die feinherbe Variante ist immer aus den etwas „jüngeren“ Reben, an der Mosel heißt das also 50 bis 60 Jahre. Extrem geringer Alkoholgehalt, eigentlich eher wie einige restsüße Weine in anderen Jahren, grandios für einen feinherben Wein. Glockenklare europäische Frucht, gelber und grüner Apfel, Aprikose. Nur 9.5% vol. Alkohol bei unter 20 Gramm Restzucker, das ist schon eine super Quadratur für feinfruchtige Moselaner, die man einfach so wegziehen kann. Wunderbar animierend. Das hier ist ein feinherber Bereich wie man ihn sich eigentlich wünscht, süffig ohne Ende. Denn vorne herum kommt die saftige, leicht gelbe Frucht und spielt am Gaumen, dann folgt das feinsalzige Spiel aus dem Gestein, diese schwebende Leichtigkeit der Sonnenuhr. Das Finale ist dann aber gefühlt fast trocken und bekommt einen leicht herben Kick aus Grapefruitschalen und griffiger, steiniger Phenolik. 2021 brutzelt der Wein schon ordentlich über die Zunge, rasant, dramatisch. Analytisch sind die Säurewerte irre hoch, aber es schmeckt dann doch so viel harmonischer wie man meinen würde. 93/100
Riesling 100%
weiß, süss
9,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2052
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 93/100
Parker: 92/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Max Ferd. Richter, Hauptstraße 37/85, 54486 Mülheim/Mosel, DEUTSCHLAND
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