Lobenberg: Die Reben sind in den 1890er Jahren gepflanzt, also wirklich »uralt«. Natürlich wurzelecht, Einzelpfahl. Aus dem Filetstück der legendären Sonnenuhr, direkt bei JJ Prüm und Co., im Herzen dieses legendären Weinbergs. Spontanvergoren und ausgebaut im traditionellen alten Moselfuder. Schon beim ersten Hineinriechen wird man in den Bann dieses wunderbaren Moselrieslings gezogen! Was für ein köstlich-feiner Moselduft, Flieder, Veilchen, Sanddorn, Cassis und Holunder, aber alles schwebend fein und ruhig. Die zarte gelbe Frucht ist etwas scheu, leicht reduktiv in der Jugend, wie die Sonnenuhr eben ist. Der Mund krach vor Mineralik, ist für den runderen und feineren Jahrgang schon sehr salzig-pikant und griffig-steinig. Kommt stark über seine feine Mineralstruktur, läuft nur geradeaus, man denkt an Chablis, aber in ganz ganz schlank und zart. Der Feuerstein zieht an den Backen, feinmineralisch. Da kommt eine solch irre mineralische Länge aus diesen uralten Reben, der Wein schwebt durch den Nachhall. Ich befürchte, die meisten Flaschen werden die ihnen gebührende Reife von 20 und mehr Jahren kaum erleben, einfach weil es so köstlich und animierend saftig ist. In 2022 eine ganz feine Klinge. 95-97+/100
Riesling 100%
weiß, trocken
11,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2052
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–97+/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Max Ferd. Richter, Hauptstraße 37/85, 54486 Mülheim/Mosel, DEUTSCHLAND
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